Endometriose – was ist das?

Endometriose ist eine chronische Erkrankung von Frauen.
Einen deutschen Namen für die Krankheit gibt es nicht. Gewebe, ähnlich dem der Gebärmutterschleimhaut (=Endometrium), tritt dabei im Unterleib auf
und siedelt sich dort an den Eierstöcken, Eileitern, Darm, Blase oder dem Bauchfell an.
Es kann bluten, sich entzünden und zur Bildung von Vernarbungen führen.
Immer häufiger wird auch eine Adenomyose (=Endometriose der Gebärmutterwand) angetroffen.
Bis heute ist die Entstehung der Krankheit rätselhaft. Aber auch der Krankheitsverlauf ist von Frau zu Frau verschieden.

 

Von Seiten der Schulmedizin stehen derzeit folgende Behandlungsmethoden zur Verfügung:

  • Operative Eingriffe zur Diagnostik und Entfernung von Endometrioseherden
  • Medikamentöse Therapie zur Linderung der Beschwerden
  • Hormontherapien

Für die Diagnostik und Therapie der Endometriose gibt es eine Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG).
Der vollständige Wortlaut ist auf den Internetseiten www.dggg.de und http://leitlinien.net einzusehen.

Was sind die häufigsten Symptome?

  • Schwere oder sogar unerträgliche Schmerzen während der Regel
  • Chronische Unterleibsschmerzen
  • Bildung von Zysten
  • Ungewollte Kinderlosigkeit
  • Schmerzhafter Geschlechtsverkehr
  • Darmbeschwerden


Betroffen von der Krankheit können Frauen vom Eintritt der Regelblutung bis zu den Wechseljahren sein.
In schweren Fällen bleiben Beschwerden auch nach den Wechseljahren bestehen.

 

 

 


 

Selbsthilfegruppe Endometriose